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Heinrich Böll

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Heinrich Böll Artikel

Heinrich Böll (* 21.12 1917 in Köln, Deutschland; † 16.07 1985, Langenbroich ), deutscher Schriftsteller, der als einer der bedeutendsten deutschen Literaten seit dem Zweiten Weltkrieg gilt.

Buch-Tipp: Der Schiffbruch der Fregatte Medusa. Auf Ihrer Fahrt nach dem Senegal im Jahre 1816 Äußerst interessant und lesenswert! Wollten Sie schon stets mal wissen, wie es ist unbekannte Gebiete zu entdecken? Dieses Buch schildert ihnen exakt dies und lässt sie eintauchen in die Welt des 19. Jahrhunderts. Absolut lesenswert und höchst interessant für alle an Geschichte interessierten.

Leben

Er wurde als achtes Kind seiner Eltern in dem schlimmsten Hungerjahr des ersten Weltkrieges geboren. Er machte eine Ausbildung in der Buchhandlung Lempertz in Bonn, und studierte Deutsche Sprache an der Universität zu Köln. Er hatte keine Sympathien für die Politik des Nationalsozialismus, konnte der Mitgliedschaft in der Hitler-Jugend ausweichen, und diente in der Wehrmacht in Frankreich, Rumänien, Ungarn und der UdSSR. Er wurde mehrmals verwundet, und geriet bei Kriegsende in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft.

Im Jahre 1947 begann er seine Karriere als Schriftsteller. Seine erste Veröffentlichung, die Kurzgeschichte "Der Zug war pünktlich", erschien 1947. Es folgten viele bekannte Romane, Kurzgeschichten, und in dem Jahre 1972 wurde Heinrich Böll der Nobelpreis für Literatur verliehen. Er ist einer der meistgelesenen deutschen Autoren, und sein Werk ist in über 30 Sprachen übersetzt worden.

Heinrich Böll hatte seine Wurzeln in seiner Heimatstadt Köln, mit der katholischen Prägung und dem speziellen Humor. Sein Werk war von der Nachkriegszeit und der Zerstörung Kölns in dem Krieg geprägt. Die Schurken seiner Werke waren die Amts- und Würdenträger in Regierung, Wirtschaft und Kirche, die er aufgrund ihrer Konformität und ihres Machtmißbrauches kritisierte. Schon in den sechziger Jahren lernte er Lew Kopelew kennen, den er zu einer Reise nach Deutschland einlud und die für Kopelew zu dem Zwangsexil wurde. Böll stand Kopelew und seiner Frau Raissa Orlowa immer als stützender Freund zur Seite.

Böll hat sich stets auch als politischer Staatsbürger verstanden. 1969 engagierte er sich für die Wahl von Willy Brandt. Anfang der siebziger Jahre schaltete er sich in die Terrorismus-Debatte ein. Ab 1980 engagierte sich Böll in der Friedensbewegung gegen den so genannten "NATO-Doppelbeschluss". Er unterzeichnete den so genannten "Krefelder Appell " gegen diesen Beschluss (der die Stationierung us-amerikanischer Mittelstreckenraketen in Deutschland vorsah), sprach auf zwei zentralen Friedensdemonstrationen in Bonn und war einer der prominenten Blockierer des US-Militärdepots Mutlangen.

Er ist außerdem Ehrenbürger der Stadt Köln und war vom 13.09 1971 bis 1974 Präsident des internationalen P.E.N.-Clubs.

Siehe auch: Heinrich-Böll-Preis; Heinrich-Böll-Stiftung

Buch-Tipp: Die Triffids Genial erschreckend Dieses Buch erzählt wie klein und unscheinbar doch die Menschheit ist und wie verletztlich und hilflos. Über Nacht ändert sich alles auf der Welt und der Kampf beginnt mit sich selbst und der Triffids, die "lebenden" Pflanzen. . . . . .

Werk (Auswahl)

  • Der Zug war pünktlich, 1947
  • Das Vermächtnis, 1948
  • Wanderer, kommst du nach Spa..., 1950
  • Die schwarzen Schafe, 1951
  • Wo warst du, Adam?, 1951
  • Der Engel schwieg, 1952
  • Nicht ca. zur Weihnachtszeit, 1952
  • Die Waage der Baleks, 1952
  • Und sagte kein einziges Wort, 1953
  • Haus ohne Hüter, 1954
  • Das Brot der frühen Jahre, 1955
  • Irisches Tagebuch, 1957
  • Die Spurlosen, 1957
  • Doktor Murkes gesammeltes Schweigen, 1958
  • Billard um halb zehn, 1959
  • Ein Schluck Erde, 1962
  • Ansichten eines Clowns, 1963
  • Entfernung von der Truppe, 1964
  • Ende einer Dienstfahrt, 1966
  • Gruppenbild mit Dame, 1971
  • Die verlorene Ehre der Katharina Blum, 1974
  • Fürsorgliche Belagerung, 1979
  • Was soll aus dem Jungen bloß werden?, 1981
  • Vermintes Gelände, 1982
  • Die Verwundung, 1983
  • Frauen vor Flusslandschaft, 1985 (posth.)
Buch-Tipp: Die Welle. Bericht über einen Unterrichtsversuch, der zu weit ging. Pflichtlektüre! ich finde, dieses buch sollte in den schulen zur pflichtlektüre werden. ich habe es in einem durch gelesen.

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